15.05.2015 - VORRUNDE

Bärenzwinger, Dresden



SPH Bandcontest 2015 - 111. Vorrunde (15.05.2015, Bärenzwinger, Dresden)

15.05.2015 Die vierte von sechs Vorrunden im Dresdner Bärenzwinger steht bevor. Sieben Bands waren angetreten eine Runde weiter zu kommen und schon vorab: Es sollte ein sehr langer Abend für alle Beteiligten werden.

Den ersten Programmpunkt belegte Voltaic aus Freiberg, von denen es Grunge stilgerecht nach Nirvana gab. Die Band um Frontman Jojo zeigt auch sofort, dass sie keiner Anfänger mehr sind...Das Publikum wurde von den leicht psychodelischen Klängen in Abwechslung mit grungigen Parts gut auf den Abend eingestellt und bekam einen Vorgeschmack auf viel Livemusik.

Die Nummer am Abend (und die zukünftigen Sieger des Abends) waren Check the Fridge. Jetzt gab es harten Punk/Alternative auf die Ohren der zu Hauf mitgebrachten Fans, die den Bärenzwinger zum Beben brachten. Die Jungs machten mächtig Stimmung, sodass der Schweiß buchstäblich von der Decke tropfte. Diese energiegeladene Performance wurde schlussendlich von Publikum und Jury mit dem ersten Platz belohnt.

Nun wurde es düster und LAUT: Von Infinity of silence (Gründung 1.Januar 2013) aus Dresden gab es abwechslungsreichen MetalCore/Deathcore, vorgelebt durch den authentischen Sänger Nick, der mit verschiedenen Scream/Shout –Stilistiken die mitgebrachte Fanbase anheizte. Doch obwohl die Anhänger der härteren Klänge ordentlich auf ihre Kosten kamen, hat die intensive Unterstützung leider nicht zum Weiterkommen gereicht.

Die zweite RockAlternative/-Grungeband am heutigen Abend stand in den Startlöchern. "Amphibious" aus Dresden spielte um Frontmann Robert Kauschka basslastige, schwere Grooves mit leichten Hardcoreeinflüssen.

Die nächsten auf dem Abendprogramm waren Summit Area. Eine Pop-/RockBand aus Mittweida, die gleiche eine ganze Busladung Fans mitgebracht hat, die auch tatsächlich gemeinschaftlich mit dem Bus angekommen sind (inklusive Band) ;). Musikalisch macht Sängerin Sabrina auch gleich klar, wer in der Band die Hosen an hat. Sie schreibt deutsche Texte, die von alltäglichen Problemen des Schülerdaseins erzählen und lässt das von ihren Jungs musikalisch untermalen. Durch den großen Enthusiasmus der Fans und eine ordentliche Performance hat es schlussendlich auch für Platz drei gereicht, sodass der Busfahrer informiert werden kann, im Juni wieder Dresden „Bärenzwinger“ im Navi einzugeben und die Meute zum Konzert zu fahren.

Mit Metal war an diesem Abend allerdings noch nicht genug, denn es kam Until I Die aus Coswig (Dresden) und der Name war Programm. Es gab harte groovige Rythmen und teilweise recht ausgefuchste Gitarrenparts, mit eingängigen Melodien und viel Liebe zum Detail. Als Highlights gab es zwischen den ganzen harten Riffs immer wieder melodische Stellen die vom Sänger Jörg sehr gut in Scene gesetzt wurden, der dann den Gig dann sogar mit einem Akustik-Gitarren Solo beendete. Kleine Randnotiz: 2011 nahm die Band ihre EP „Scars And Memories“ auf, die (wie ich finde) ganz gut gelungen ist.

Die letzten am Abend waren Totems Ginster. Eine Band des Deutschrocks, wo „Songs“ noch „Lieder“ genannt werden dürfen. Mich persönlich haben die Texte etwas an die Ärzte erinnert, jedoch die Musik war etwas härter und auf keinen Fall punkig. Die Band mit langer Tradition (2002), die nach eigener Aussage aller Jubel-Jahre immer mal Konzerte spielt und konnte leider nicht besonders viele Fans akquirieren, die sie unterstützen. Trotz dieser schlechten Startbedingungen kamen Sie mit Platz Zwei an diesem Abend davon, denn um ca. 1:30 Uhr es gab nochmal eine Performance, die sich gewaschen hatte. Die Jungs zeigten, dass Sie nach 13 Jahren Bandbestand so einiges auf dem Kasten hatten und begeistertsten das „fremde“ Publikum und vor allem auch die Jury. 

Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für diesen schönen Abend und freue mich auf ein Wiedersehen in den nächsten Runden bzw. in der nächsten Saison!

Verfasser: Tim Domnowsky // SPH
Achtung:

Durch Rundungen kann es ggf. zu leichten Abweichungen kommen (z. B. Addition aller Bandwertungen = 100,1%). Für den Fall, dass eine solche Rundung zwischen zwei Bands entscheiden würde, wird mit den exakten Werten gerechnet.

 

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